Der fHL desynchronisiert die Transitionen in Rotation (Pro-Supination) beim Gehen, verhindert das Aushöhlen des Fußes während des Zehenabstoßes durch ein Auflösen des Windeneffekts und eine Blockierung des untere Sprunggelenks durch die Sehne, die wie „Seil gespannt“ ist, was durch die Sehnenblockade hervorgerufen wird. Im Kapitel „Biomechanik“ werden diese Vorgänge erläutert, Die Auswirkungen des fHL im Fußbereich betreffen den Vorder-, den Mittel- sowie den Hinterfuß.

Die häufigsten klinischen Zeichen sind :

Am Vorderfuß : Hallux valgus, Hallux rigidus, Mittelfußschmerzen durch einen Schmerztransfer, Morton-Neurom, Schmerzen des Sesambeins.

Am Mittelfuß : das Abflachen des inneren Fussgewölbes mit der Tibialis-posterior-Tendinose und den Läsionen des „spring ligament“ (Ligamentum calcaneonaviculare plantare, Pfannenband), die tarsometatarsale Arthrose des 1.Strahls.

Am Hinterfuß : Überlastungs-Tarsalgie (Fersenschmerzen), Sehnenscheidenentzündung des FHL, Krämpfe des Großzehenadduktors, der versucht, sich den Valgus-Belastungen zu widersetzen und die Valgusstellung des Kalkaneusknochens im Kontext eines erworbenen Plattfußes (pes planus valgus).